Mein Gott. Dein Gott. Kein Gott.

Mitschnitt der Online-Diskussion

„Aktiviert mein Glaube Menschlichkeit?“ Für die katholische Theologin Sara Han war dies die zentrale Frage in der Online-Diskussion „Mein Gott. Dein Gott. Kein Gott. Glaube und Unglaube aus monotheistischen und humanistischen Perspektiven“, die am 23. Juni in der Reihe „Grenzgänge“ stattfand.

„Es gibt noch etwas Drittes neben Differenzen und Gemeinsamkeiten. Wir müssen gemeinsame Ziele formulieren. Daran haben wir uns noch nicht ausreichend herangewagt,“ bilanzierte der jüdische Philosoph Prof. Frederek Musall.

Gemeinsam mit dem islamischen Theologen Dr. Ufuk Topkara, dem humanistischen Philosophen Dr. Ralf Schöppner und der evangelischen Theologin Dr. Juni Hoppe diskutierten Sarah Han und Frederek Musall darüber, welche Rolle Glaube heute spielt: Kann man auch ohne Glaube religiös sein? Ist auch ein Humanist ein Glaubender?

Die Veranstaltung ist ein Teil der interreligiösen Reihe „Grenzgänge”, die gemeinsam von der Alhambra Gesellschaft, der Apostel-Paulus-Gemeinde, dem Berliner Missionswerk, der Evangelischen Akademie zu Berlin und dem Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg organisiert wird. In dieser Reihe verbinden wir die inhaltliche Auseinandersetzung mit interreligiösen Fragen mit der Suche nach künstlerischen Zugängen zur Begegnung von Menschen unterschiedlicher religiöser und weltanschaulicher Prägung.

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