50 yılı aşkın bir zamanın geçmesine rağmen Almanya’da yaşamakta olan bizleri hâlâ “kendi iradeleriyle hareket edemeyen yığınlar” olarak gören, sivil toplumun özünü ve işleyişini kavrayamamış bazı kimseler elbette bu özveriyi ve bu sorumluluk bilincini hiçbir zaman anlayamayacaklardır; topluma faydalı olabilmek için çaba gösterenleri “güdümlü” diye yaftalamaktan imtina etmeyeceklerdir.
Erklärung zum Artikel “Plan zur Spaltung der Muslime” in der türkischen Tageszeitung Yeni Şafak vom 08. September 2018
Menschen, die seit mehr als 50 Jahren in Deutschland leben, werden immer noch von diesen Akteuren als ein “Haufen von willenlosen Menschen” angesehen. Wer nicht einmal im Ansatz verstanden hat, was zivilgesellschaftliches Engagement bedeutet, wird diesen Einsatz und dieses Verantwortungsbewusstsein niemals verstehen und nicht davor zurückschrecken, sich für das Gemeinwohl einsetzende Menschen als “fremdgesteuert” zu stigmatisieren.
Engin Karahan: „Umbruch an der Basis – Neue islamische Akteure“
Die etablierten Moscheegemeinden wandeln sich. Daneben gibt es neu entstehende soziale Einrichtungen und Träger, deren Akteure zwar eine religiöse Motivation haben, ohne jedoch Religionsgemeinschaft oder religiöser Verein sein zu wollen.
Das Muslimische Quartett – Der inspizierte Muslim
Das Muslimische Quartett kommt nach Berlin. Mit Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami werden wir über das Thema „Der inspizierte Muslim – Zur Politisierung der Islamforschung in Europa“ sprechen. Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. Naika Foroutan.
Eren Güvercin: „Deutscher Islam – warum nicht?
Wer und was gehört zu Deutschland? Über Religion wird mit dieser Fragestellung derzeit heftig diskutiert. Der Journalist und Autor Eren Güvercin fordert Muslime hierzulande auf, sich mit dem Gedanken an einen deutschen Islam anzufreunden.
Eren Güvercin: „Die Abstauber“
Mesut Özil wird in Deutschland rassistisch angegangen. Daraus wollen auch identitäre Kräfte in der Türkei ihr Süppchen kochen. Ein Beitrag von Eren Güvercin im „Der Freitag“
Murat Kayman: „Mehr Dynamik in der Diskussion um ein neues Wir in Deutschland“
Vor allem anderen aber wünscht er sich „mehr Dynamik in der Diskussion um ein neues Wir in Deutschland. Ein Wir, das eben auch Muslime umfasst.“ Es müsse Aufgabe der DIK sein, diesen Gedanken und diese Diskussion in die Gesellschaft zu tragen. Das Werkstattgespräch im März stimmte ihn „zuversichtlich“, dass die Planungen in eine gute Richtung gehen.
[Video] Heimat und Heimatfindung – Junge Muslime in Deutschland
Das Video des ersten Muslimischen Quartetts mit Feridun Zaimoglu und Thorsten Klute ist online auf dem Youtube-Kanal der Alhambra Gesellschaft verfügbar.
„Wir als Alhambra Gesellschaft wollen eine offene Diskussion über den Heimatbegriff.“
Bundesinnenminister Horst Seehofer hätte zunächst einmal über Heimat diskutieren sollen, statt die Gesellschaft zu spalten, sagt Ali Baş, der Vorsitzende der Alhambra Gesellschaft im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur. Dem CSU-Politiker wirft er vor, auf Kosten muslimischer Bürger in Bayern Wahlkampf zu betreiben.
„Die muslimische Lebenswirklichkeit findet keine Entsprechung in den medial dominanten Schablonen“
Interview mit Aydın Süer, stellvertretender Vorsitzende der Alhambra Gesellschaft, vom 11. Januar 2018 für Cosmo – Köln Radyosu (übersetzt von Alhambra Gesellschaft e.V., das türkische Original finden Sie am Ende des Beitrags)
